Faial

  • Horta Yachthafen, ein Flaggschiff Haltepunkt für Yachten den Atlantik überquert
  • Capelinhos Vulkan
  • Naturreservat der Caldeira, einer der Plätze wo es liegt noch das primitive Pflanzen

Natur

Die blaue Insel

Auf dem «Cabeço Gordo», dem höchsten Punkt der Insel, befindet sich ein Aussichtspunkt, von dem man die leicht abfallende Landschaft und die Opulenz der Hortensien bewundern kann. Die prachtvollen Blautöne sind auf Faial allgegenwärtig, und haben ihr den Beinamen, blaue Insel, gegeben.

Vulkanlandschaften

Die «Caldeira» beeindruckt wegen ihrer Größe und der dort wachsenden Vegetation. Die Kraterränder dieses Vulkans haben einen Umfang von sieben Kilometern. An seinen Hängen findet man noch die ursprüngliche Vegetation (Wachsmyrten, Lorbeer, kurzblättriger Wacholder, Moose und Farne). Der Krater ist 450 Meter tief, und im Inneren bildet sich nach heftigen Regenfällen ein See. Dort liegt auch ein kleiner Vulkankegel, ebenfalls mit endemischen Pflanzen bewachsen.

Am westlichsten Punkt der Insel liegt der »Vulcão dos Capelinhos», der bei seinem  Unterwasserausbruch zwischen 1957 und 1958 die Landfläche von Faial um 2,7 km² vergrößerte. Es war der letzte große Vulkanausbruch auf den Azoren, und noch heute gleicht diese vom Vulkan neu geschaffene Landfläche einer Mondlandschaft. Die Vegetation setzt sich nur langsam durch. An den Steilküsten von Capelinhos und Costado da Nau kann man die verschiedenen geologischen Schichten gut erkennen.

Während des Vulkanausbruchs war ein großer Teil der Bevölkerung von Faial gezwungen, ihre Häuser und Felder zerstört zurück zu lassen. Es kam zu einer großen Auswanderungswelle vor allem nach Nordamerika. Heute ist der Vulkan von Capelinhos Treffpunkt  internationaler Wissenschaftler. Hier befindet sich auch das Zentrum zur Erforschung des Vulkans, mit modernster Technik und Multimediainstallationen. Es ist der Ort, an dem man alles über die Entstehung des azorischen Archipels erfahren kann. Am Ende der Besichtigung besteht die Möglichkeit den Leuchtturm zu besteigen und  einen unvergesslichen Ausblick zu genießen.

Rund um die Insel gibt es verschiedene Aussichtspunkte, jeder mit einzigartigen Ausblicken. So kann man an den Ruinen des Leuchtturms der «Ponta da Ribeirinha» (zerstört durch das Erdbeben von 1998), die Südseite von São Jorge bewundern. Beim Aussichtspunkt «Miradouro da Ponta da Espalamaca»  befindet sich ein Denkmal zu Ehren der Heiligen «Nossa Senhora da Conceição». Von hier aus hat man ein Blick auf Horta sowie auf Pico und São Jorge. Vom höchsten Punkt der Insel (1043 Meter) hat man an schönen Tagen einen wunderbaren Panoramablick auf die Inseln des Dreiecks, sogar noch weiter bis zur Insel Graciosa.

Wenn man sich dem Innern der Insel zuwendet, erblickt man großflächige Weiden, die sich bis hinauf zur Caldeira erstrecken. Hin und wieder sind die Weideflächen von kleineren Wäldern umgeben. In dieser natürlichen Landschaft liegen die Wohnhäuser und die im typischen Rot gestrichenen Windmühlen. Sehenswert sind auch die Felder und die Blumenwiesen im Tal von Flamengos, ebenso die endlosen Reihen von Hortensien, die entlang der Straßen und zur Begrenzung der Weiden angepflanzt wurden. Zwischen Castelo Branco und Varadouro ragt in Küstennähe eine große, weiße Felsformation aus dem Meer, der «Morro do Castelo Branco», ein weißer Trachytfelsen, der vielen Wasservögeln als Lebensraum dient.

Küstenlinie

Von allen Inseln des Dreiecks hat Faial die meisten Strände aus Vulkansand. «Porto Pim», «Praia do Almoxarife» und «Praia do Norte» laden zu einem Bad im Meer ein. Die östliche Küste, geformt durch frühere tektonische Kräfte, weist gewaltige Höhenunterschiede auf.

Auf der westlichen Seite der Insel, zwischen Ribeira Funda und Praia do Norte und zwischen Morro do Castelo Branco und Varadouro prägen imposante Steilhänge, die bis in den Ozean hinunterragen, die Küstenlinie.

Die Felsformationen der «Península do Capelo» sind, geologisch gesehen, die jüngsten Steinformationen der Insel Faial.

Highlights